Münster. Was bedeutet es, schwer krank zu sein und dem Lebensende entgegenzugehen? Das Theaterstück „zwischen//welt“ lädt dazu ein, sich dieser existenziellen Erfahrung auf ungewöhnliche Weise anzunähern. Im Gemeindehaus der Auferstehungskirche Münster wird die Inszenierung von Thomas Nufer aufgeführt. Im Anschluss ist ein Publikumsgespräch geplant.
Gemeinsam mit dem Förderverein der Freunde und Förderer des Herz Jesu Krankenhauses bringt Thomas Nufer eine Situation auf die Bühne, die für viele Menschen schwer vorstellbar ist: die Lebenswelt von Menschen in einer palliativen Situation. Das Stück möchte mit allen Sinnen erfahrbar machen, was es bedeuten kann, wenn sich der Blick auf das Leben verändert.
Dabei geht es um die besondere Aufgabe der Palliativmedizin. Nicht mehr die Verlängerung des Lebens um jeden Preis steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie den verbleibenden Tagen mehr Leben gegeben werden kann.
„zwischen//welt“ bewegt sich dabei zwischen Wachen und Schlafen, Leben und Tod. Passagen der Verwandlung und des Grenzübertritts eröffnen eine vielschichtige Erfahrungswelt, in der Dinge eine andere Bedeutung bekommen und verborgene Zusammenhänge sichtbar werden können.
Die Inszenierung versteht sich als komplexes und ergebnisoffenes Experiment. Sie ist ausdrücklich frei von Weltanschauung und Glaubensvorgaben und möchte Raum für eigene Wahrnehmungen und Fragen lassen.
Theaterstück „zwischen//welt“ mit anschließendem Publikumsgespräch:
Gemeindehaus der Auferstehungskirche, Laerer Landweg 159, 48155 Münster.
Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Karten gibt es an der Abendkasse.
Plätze können vorab im Gemeindebüro unter Telefon 0251 314175 oder per E-Mail an reserviert werden.