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Kerstin Schütz ist neue Pfarrerin in der Apostel- und der Erlöser-Kirchengemeinde

Pfarrerin Kerstin Schütz wirkt seit November im Evangelischen Kirchenkreis Münster. Foto: privat

Münster. Seit dem 1. November 2022 ist Pfarrerin Kerstin Schütz neu im Evangelischen Kirchenkreis Münster tätig. Die 56-Jährige wirkt mit 75 Prozent ihres Stellenumfangs in der Apostel-Kirchengemeinde sowie mit 25 Prozent in der Erlöser-Kirchengemeinde. Schütz war zuvor 23 Jahre lang Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Recklinghausen Ost. Für ihre letzten 11 Dienstjahre wollte sie sich noch einmal verändern – und kehrte dafür wunschgemäß nach Münster zurück, wo sie bereits ein Teil ihres Studiums sowie das Vikariat absolviert hatte.

Nachdem ihre drei Kinder aus dem Haus waren, habe sie über eine berufliche Veränderung nachgedacht, erzählt Schütz. Dabei sei ihr klar gewesen: „Wenn ich irgendwo anders hin gehe, dann nach Münster.“ – Und der Weg führte sie nach Münster. Die Pfarrstelle an der Apostelkirche habe sie angesprochen, weil das Tätigkeitsfeld dort verglichen zu ihrem Wirken in Recklinghausen ein anderes ist: Die Innenstadtkirche mit kirchenmusikalischem Schwerpunkt versprach neue Aufgaben, Begegnungen, Möglichkeiten. Die Erlöser-Kirchengemeinde hingegen ist der 56-Jährigen nicht unbekannt: Hier hat sie bereits ab 1993 ihr Vikariat bei Pfarrer Thomas Thilo gemacht.

Schütz lebt im Bewusstsein, „dass Kirche etwas Gutes ist, das zum Leben dazu gehört.“ Gerade darum ist es ihr ein besonderes Anliegen, Gottesdienstangebote weiterzuentwickeln. Die Erfahrungen und kreativen Impulse aus ihrer Zeit in Recklinghausen will sie auch in Münster einbringen. Erste Ideen, was neben den etablierten Gottesdienstformen noch möglich sein könnte, sollen bereits ab Januar gemeinsam mit Gemeindemitgliedern gesammelt werden. Große Freude habe Schütz in der Vergangenheit die Organisation eines monatlichen Gottesdienstangebots „Auf ein Wort“ bereitet, das sie gemeinsam mit Ehrenamtlichen veranstaltet hat. Zu Schlagworten wie „Eröffnungsbilanz“ im Januar oder „Tiefdruckgebiet“ im November wurde ein Gottesdienst in unterschiedlichster Form gefeiert – etwa mit Literatur, Theater, Stationen in der Kirche und mehr.

An Einfällen, was man alles machen kann, mangelt es der zugewandten Pfarrerin nicht. An der Gemeindearbeit schätzt sie die Vielfalt der Bereiche und Zielgruppen. Wichtig sei ihr, unterschiedliche Menschen in und rund um Kirche einzubeziehen. Damit dies möglich wird, ist zunächst ein Kennenlernen und einander Wahrnehmen nötig. Doch „bisher habe ich mich überall gut begrüßt gefühlt“, freut sich Schütz.

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